Dido & Aeneas (2013)

2013: Wiederaufnahme von 2006 Henry Purcell: DIDO & AENEAS IN AFRICA in einer europäisch-arabischen Realisation

Purcells einzige vollständige Oper „Dido & Aeneas“ realisiert così facciamo mit großem Erfolg in einer direkt aus dem Stoff abgeleiteten europäisch-arabischen Fassung. Dabei wird die kulturhistorische Dimension der antiken Sage herausgearbeitet, anhand der Frage, wie sich wohl das Verhältnis zwischen Europa und seinen südlichen Nachbarn entwickelt hätte, wenn Aeneas Dido nicht verlassen hätte und Karthago statt Rom das Zentrum seines neuen Reiches geworden wäre. Die europäische Barockmusik wird deshalb ihrem historisches arabisches Gegenstück gegenübergestellt, gespielt von irakischen Musikern auf traditionellen arabischen Instrumenten. Der Ergebnis ist magisch: so wie der trojanische Held in die Welt der afrikanischen Königin eindringt, durchbricht Purcells Musik plötzlich das zeitlose Kreisen der arabischen Maqam Musik, welche die Aufführung mit der Beschwörung eines weiten, wüstengleichen Raumes eröffnet.

Die europäische Barockmusik wird deshalb ihrem historischen arabischen Gegenstück gegenübergestellt, gespielt von irakischen Musikern auf traditionellen arabischen Instrumenten. Der Ergebnis ist magisch: so wie der trojanische Held in die Welt der afrikanischen Königin eindringt, durchbricht Purcells Musik plötzlich das zeitlose Kreisen der arabischen Maqam Musik, welche die Aufführung mit der Beschwörung eines weiten, wüstengleichen Raumes eröffnet. Die politischen Ereignisse in vielen arabischen Ländern Nordafrikas führten zur Wiederaufnahme dieser Produktion 2013, mit zwei Tourneen durch Deutschland und die Schweiz und einer Vorstellungsreihe im Cuvilliés-Theater München. 

Ouvertüre Aeneas Ankunft

Dido (Stephanie Krug), Aeneas (Christian Sturm)

The greatest blessing

Dido (Stephanie Krug), Belinda (Miriam Alexander), Chor (Monika Lichtenegger, Martina Koppelstetter, Anton Leiss-Huber, Joel Frederiksen)

Didos Albtraum mit Hexen

Dido (Stephanie Krug). Aeneas (Christian Sturm), Belinda (Beate Gartner, 2nd woman (Monika Lichtenegger), Sorceress (Martina Koppelstetter), Gefolge (Anton Leiss-Huber), Hexe (Joel Ferderiksen)

Hochzeitstanz

Aeneas (Christian Sturm)

Aneas Albtraum

Aeneas (Christian Sturm), Chor

01 Ah Belinda
02 Fear no danger
03 Harms our delight
04 Ouverture
05 Thanks to these lonesome vales
06 Thy hand Belinda
07 Todeslied

Besetzung (2013)

Sänger

DidoStephanie Krug / Katrin Arnold
Aeneas / Sailor Christian Sturm
Belinda / 1st witchBeate Gartner / Miriam Alexandra
2nd woman / 2nd witchMonika Lichtenegger / Lente Louw
Sorceress / SpiritMartina Koppelstetter / Daiva Gedvilaite
Gefolge / HexeAnton Leiss-Huber
Gefolge / HexeJoel Frederiksen
TanzÉlodie Lavoignat

Ensemble Così facciamo

BarockviolineKumiko Yamauchi, Daniela Willert
BarockviolaAndreas Pilger / Veronika Stadler
VioloneAnn Fahrni
Laute/ Chitarrone / Barockgitarre Uwe Grosser, Joel Frederiksen
Darabuka, Req, Daff, GesangSaad Thamir
Djoze (Arabische Kniegeige)Bassem Hawar
Oud (arabische Laute)Roman Bunka
Musikalische Leitung/ Einrichtung/
Barockcello
Hans Huyssen
Regie, BühneHeike Hanefeld
LichtGerrit Jurda, Thomas Wendt
Kostüme, FigurinenBarbara Anna Keiner, Marion Schultheiss
ChoregraphieÉlodie Lavoignat
MaskeBarbara Anna Keiner
RegieassistenzDamien Liger

Die Vorstellungen im Cuvilliés-Theater München am 7./9./10. März 2013 erfolgten als Veranstaltung der GbR Ensemble cosi facciamo mit Unterstützung der Kanzlei Gibson Dunn (Rechtsanwälte und im Ausland zugelassene Anwälte), und des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

Kritiken

„Mit Gänsehaut-Garantie!“
Main Echo Aschaffenburg

„Magische Inszenierung“
Mainpost Schweinfurt

„Eine großartige Dido mit wahrhaft königlicher Würde und Anmut“ 
Abendzeitung München

„Dido & Aeneas in Africa bejubelt!“
Kronenzeitung Villach


„Die Regie schafft eindringliche Bilder und gewinnt scharfes szenisches Profil“
Mindener Tageblatt

„Verschwisterung von früh-barocker Coolness und sinnenfroher, irdisch-konkreter irakrischer Maqam-Musik“ Traunsteiner Tageblatt

„Gekonnter Wechsel von Barockmusik und arabischen Rhythmen“
Kronenzeitung Villach

„Musik für die Ewigkeit.“
Mindener Tageblatt

„Arabeskes Barockmärchen mit hoher Ästhetik voller Leidenschaft und orientalischem Flair“
Traunsteiner Tageblatt

„Emotionsgeladende Reise in die Gefühlswelten – lauter Jubel und lang anhaltender Applaus!“
Marta Thor, Wormser Zeitung, 26.11.2013

„Fruchtbarer west-östlicher Zusammenklang“
Herbert Büttiker, Landbote Winterthur, 21.11.2013