ARCHIV: L’Amore e la Morte

Szenisches Konzert in der Tradition der frühen Madrigalkomödien

mit Werken von Frescobaldi, Galilei, Rossi, Monteverdi, Carissimi u.a.

Das Auf- und Ab der menschlichen Emotionen ist eines der Hauptthemen des italienischen Frühbarock. Amor, der Liebesgott verursacht unter den Menschen selten reines Liebesglück. Sein Wirken löst eher Sehnsucht, Trauer, Eifersucht oder Rachsucht aus und führt oft in ein regelrechtes Gefühlschaos, dass nur noch der Tod auflösen kann.

Unübertroffen direkt vermögen die frühbarocken Lieder und Monodien in ihrer perfekten Verbindung von Sprache und Musik die ganze Emotionsskala vom Freudengesang bis zur Klage in der Unterwelt darzustellen. Wunderbar stimmig begleitet von Laute oder Chitarrone und Barockcello, die auch solistisch ein spannendes szenisches Eigenleben entwickeln…

Besetzung: Sopran, Laute / Chitarrone / Barockgitarre, Barockcello (3 Musiker)

Requisiten: Bogen, Köcher und Pfeile, ein Koffer, Kerzen, Masken, ein Totenschädel…

Girolamo Kapsberger (Prelude)